Unterricht am Sonntag d. 22.01.17

es war mal wieder kalt und bedeckt. Irgendwie ein Wetter um hinter den Ofen zu kriechen. Und trotzdem fanden 18 Teams ihren Weg zu uns. 8 in der Erwachsenengruppe und 10 bei den Welpen. Einfach nur toll.

Sassi hat heute mit den Großen ein- und aussteigen aus dem Auto geübt. Ich habe alles gefilmt, damit man die Fortschritte sehen kann. Sassi, hast du klasse gemacht.

Dann kamen die Welpen. Einen Sack Flöhe zu hüten ist einfacher. Die Kleinen hatten mit den aufgebauten Geräten richtig zu tun. Alle haben ihre Aufgaben toll gemeistert. Zum Schluß hat Maja dann noch ein Notsotppsignal mit ihnen erarbeitet.

Es hat uns heute sehr viel Spaß gemacht und wir hatten viel Freude an Mensch und Hund.

Wir sehen uns nächstes Wochenende.

Unterricht am Sonntag 29.01.17

Erneut waren unsere Gruppen sehr gut besucht. Nachdem wir am letzten Sonntag mit den erwachsenen Hunden begonnen hatten ruhiges aussteigen aus dem Auto zu üben, wurde diese Übung fortgesetzt. Es klappte schon richtig gut. Danach haben wir trainiert das man als Hund auch ohne Geschrei und  Gezerre auf den Platz gehen kann. Auch das sah schon richtig gut aus.

Da die Welpengruppe sehr zahlreich besucht wird und erneut ein paar "Neue" dabei waren, entschlossen wir uns die Gruppe aufzuteilen. Ich nahm die "Großen" Kleinen, Maja die Mittleren und Sassi kümmerte sich um die Winzlinge. Nach ca. 15 Minuten Training führten wie die Gruppen dann zusammen und alle trainierten gemeinsam auf dem Platz. Das war für so manchen Jungspund eine große Aufregung und einige hatten kaum Zeit mitzumachen. Es war viel spannender sich alles anzusehen und miteinander zu spielen. Aber das Training kam nicht zu kurz und am Ende gingen alle müde vom Platz. Ich glaube manchmal einen Sack Flöhe zu hüten ist einfacher. Die Kleinen haben aber auch nur dummes Zeugs im Kopf.

Leider mußte unsere Longiergruppe erneut ausfallen. Der Platz ist einfach zu nass und rutschig ist. Das ist uns zu gefährlich für die Hunde. Aber wir haben ja die Rally Obedience Truppe am Samstag. Wer also gerne etwas mit seinem Hund machen möchte, ist herzlich eingeladen Samstags in diesen tollen Sport reinzuschnuppern..

Zum heutigen Stadttraining hatten sich 12 Hunde mit ihren Menschen auf den Weg gemacht. Trotz des doch etwas kühlen und windigen Wetters.  Alle haben sehr gut mitgemacht, auch wenn es für die "Lütten" schon noch sehr anstrengend war. Leider gibt es nur Handyfotos - die Qualität ist nicht wirklich gut .... Und: nein, das war NACH dem Training - "runterfahren" und `nen Kaffee danach muß sein

Osterstimmung und alle sind im Urlaub.......dachten wir. Und dann wurde es heute so voll, dass ich keine Fotos machen konnte. Es war anstrengend aber soooo schön. Bei den Junghunden habe ich es dann doch noch geschafft schnell einiges zu knipsen.

Heute war der erste Tag unseres Anti-Giftköder Workshop.

Obwohl uns das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen wollte, es hat den ganzen Nachmittag geregnet, sind 9 Teams zu uns auf den Platz gekommen um an dem Workshop teilzunehmen.

Im Einleitungsgespräch haben wir den Teams erklärt um was es uns geht und wie man einem Hund beibringen kann nichts auf dem Spazierweg aufzunehmen. Dabei ging es uns sehr darum den Hund nicht zu reglementieren, sondern ihm ein Alternativverhalten aufzuzeigen, sollte er etwas fressbares sichten. Ebenfalls erklärten wir allen das es unnötig sei mit einem Hund zu schimpfen, sollte er was aufnehmen, da es ein völlig normales Verhalten für ihn ist. Stattdessen wurde ein freundliches leave it als Kommando nein, lass das, etabliert. Leave it haben wir genommen, da man dieses sehr freundlich sagen kann.

Dann ging es auf den Platz um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Die Hundeführer legten mitgebrachte Leckerlie an einer Stelle aus. Die Hunde nahmen natürlich sofort Witterung auf und versuchten an das ausgelegte Futter zu gelangen. Statt nun mit ihnen zu schimpfen, sollten die Hundeführer einfach nur stehenbleiben und den Hund nicht an das Futter lassen. Natürlich stemmten sich alle in die Leinen um heranzukommen. Nun war Geduld gefragt. Nach einiger Zeit drehten sicn die ersten Hunde zu ihren Menschen um und sahen sie fragend an. das war genau der Moment, der mit Futter gelobt wurde. Dabei war das Futter aus der Hand das gleiche welches am Boden lag. So lernten die Hunde das sie zwar das Futter bekommen, aber nur über den Umweg des Hundeführers. Es war erstaunlich wie schnell sie verstanden was wir von ihnen wollten.

Nach der Pause wurde die Gangart dann verschärft. Jeder bekam ein großes Stück Fleischwurst und kleine Stücke zum belohnen. Das war schon eine andere Hausnummer. Die, die schnell verstanden hatten sich umzudrehen und ihren Menschen anzusehen, hatten große Probleme damit dieses bei dem Anblick der Fleischwurst auch zu tun. Aber auch das klappte nach kurzer Zeit. Nun begannen wir an dem Objekt der Begierde vorbei zu gehen. Immer wenn die Hunde ausbrachen um die Fleischwurst zu packen, kam ein freundliches Leave it vom Hundeführer. Auch hier verstanden es die Hunde schnell das dieses Kommando bedeutete den Menschen anzusehen. Dafür gab es dann eine Belohnung. Einige Hunde waren schnell soweit, dass wir mit ihnen ohne Leine arbeiten konnten. Es erstaunte selbst uns wie schnell sie verstanden und es unterließen nach der Fleischwurst am Boden zu geiern.

Eigentlich wollten wir bis 18 Uhr machen, merkten dann aber das die Konzentration bei Mensch und Hund schneller abbaute als erwartet. Wir haben dann bei Kaffee und Kuchen noch ein ausführliches Nachgespräch geführt in dem wir Fragen beantwortet haben.

Morgen werden wir das Training außerhalb unseres Geländes fortführen. Mal schauen ob es dann wieder so gut klappt wie heute.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen die gekommen sind und freuen uns auf morgen.

Unser erster Sonntagsunterricht nach der Sommerpause war richtig schön. Wir haben Geräte aufgebaut und so ein wenig Vertrauensarbeit gemacht. Für einige war es eine echte Herausforderung. Jörn hatte seine Drohne mit. Als sie über den Platz flog sind ein paar Hunde aus der Fassung geraten. Sie standen stocksteif da und starrten das fliegende Ungeheuer an. Nachdem ich aber den Hundeführern erklärte nicht darauf einzugehen, wurde das Ding schnell uninteressant und alle machten wieder mit. Das war mal eine ganz neue Situation für Mensch und Hund.